Legionellenvorsorge

Sauberes & reines Wasser

Thermische Desinfektion

In heutiger Zeit spielt die Desinfektion eine wichtige Rolle. Bei der thermischen Desinfektion können Ihnen unsere Fachleute der Hanselmann GmbH helfen, einen möglichen Keim- und Legionellen-Befall zu unterbinden. Ab einer Temperatur von 55 Grad Celsius vermehren sich Legionellen nicht mehr. Insoweit spülen wir Ihre Zapfstellen im Haus mit heißem Wasser von mindestens 70 Grad Celsius. Ab dieser Temperatur sterben mögliche Krankheitskeime zuverlässig ab.

Für regelmäßige Desinfektionen können wir spezielle Anlagen einbauen, die mindestens einmal die Woche eine solche Spülung automatisch durchführen. Wenn Sie Fragen zur thermischen Desinfektion haben, dann zögern Sie bitte nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

bacteria-3658992_1280 (1)

Chemische Desinfektion

Zur Sicherung der Trinkwasserqualität setzen wir auf eine moderne, chemische Desinfektion. Hierbei werden besondere Substanzen dem Trinkwasser beigefügt, sodass Bakterien und Keime zuverlässig absterben. Als professioneller Sanitärfachbetrieb sind wir auch in Ihrer Region von Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen oder Stuttgart Süd tätig.

Auch hier gibt es neben der manuellen Zuführung der betreffenden Desinfektionsmittel Anlagen, welche diese Art der Desinfektion automatisch für Sie durchführen. Sprechen Sie uns bitte an, wenn auch Sie Ihr Trinkwassersystem keimfrei halten möchten.

Mechanische Desinfektion

Bei der mechanischen Desinfektion werden meist hochwertige Filteranlagen eingesetzt. Zudem gibt es besondere Hilfsmittel, die mit Ultraschall oder Mikro- und Ultrafiltration arbeiten. Unsere Fachleute der Hanselmann GmbH haben auf diesem Gebiet jahrelange Erfahrung und können auch in Ihrer Wohnung für eine einwandfreie und legionellenfreie Trinkwasserqualität sorgen.

Dank effizienter Filteranlagen lassen sich nicht nur Keime bekämpfen, sondern auch weitere Schadstoffe aus dem Trinkwasser fernhalten. Wir können gemeinsam mit Ihnen die jeweiligen Vorgehensweisen besprechen. Dabei zeigen wir Ihnen auch gleich die möglichen Vor- und Nachteile dieser Desinfektionstechniken auf. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

Legionellen: Die häufigsten Fragen

Legionellen sind Bakterien, die sich am besten bei Wassertemperaturen von 25 °C bis 50 °C vermehren, v.a. 
in künstlichen Wassersystemen wie Wasserleitungen in Gebäuden. 
Eine Abtötung der Bakterien wird bei Temperaturen ab 60 °C erreicht (unterhalb von 20 °C vermehren sie 
sich kaum).  
Die Übertragung erfolgt durch das Einatmen von zerstäubtem, vernebeltem Wasser (Aerosole).  Häufigste 
Ansteckungsquelle: Dusche. 
 
Das Krankheitsbild reicht von grippeähnlichen Erkrankungen (z.B. „Pontiac-Fieber“) bis hin zu schwer 
verlaufenden Lungenentzündungen (Legionärskrankheit).  
 
Beim Trinken ist eine Ansteckung i.d.R. nicht möglich, es sei denn, es gelangt versehentlich Wasser beim 
Verschlucken über die Luftröhre in die Lunge.  
WICHTIG: Legionellen werden nicht von Mensch zu Mensch übertragen.  
In erster Linie betroffen sind Mehrfamilienhäuser (ab 3 Wohnungen und mehr) 
in denen mindestens eine der Wohnungen vermietet ist 
die eine zentrale Großanlage zur Trinkwassererwärmung beinhalten 
mit einem Trinkwassererwärmer mit einem Inhalt von mehr als 400 Litern und /oder 
von mehr als drei Litern Rohrleitungsvolumen zwischen dem Trinkwassererwärmer und der am weitesten 
entfernten Entnahmestelle 
Ausgang des Trinkwassererwärmers (Warmwasservorlauf) 
Eintritt in den Trinkwassererwärmer (Warmwasserrücklauf) = Ende der Zirkulationsleitung 
Am Ende jeder Steigleitung (vom Trinkwassererwärmer entfernteste Stelle) 
Die Legionellenprüfung (Probeentnahme lt. Trinkwasserverordnung) darf nur von zugelassenen Instituten 
bzw. zertifizierten Probenehmern durchgeführt werden.  
Die Fa. Hanselmann ist zertifizierter Probenehmer. Die Legionellenproben werden im Labor GBA Gesellschaft 
für Bioanalytik mbH in 70597 Stuttgart untersucht.  
Ist die Erstuntersuchung ohne Befund, wird das Untersuchungsintervall auf drei Jahre festgesetzt. Bei 
Überschreiten des Maßnahmenwertes sind Maßnahmen zur Beseitigung der Legionellen zu ergreifen und 
mindestens drei Nachuntersuchungen notwendig.